Dürfen wir Sie bei der Personalgewinnung unterstützen und beim Einsatz von Personaldienstleistung entlasten?

Gerne stellen wir Ihnen unser einzigartiges HR Vendor-Managementkonzept vor.

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DER PERSONE BLOG | Der Personal-Blog


  • Thomas Altmann im Blog-Interview | Geschäftsführer der Hoffmann Zeitarbeit im Revier GmbH | PERSONE-BLOG | Experten der Personaldienstleistungsbranche

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    Thomas Altmann ist unser Interview-Gast in der neuen Rubrik „Experten der Personaldienstleistungsbranche“

    1. Wie verlief Ihr Karriereweg?

    Angefangen hat alles mit Gurken.
    Die zwei Jahre vor dem Abitur (1987-1988) habe ich über die heute leider nicht mehr existente BSK Zeitarbeit GmbH bei der Firma Kühne durch Herstellung von schwäbischen Gurkenvierteln Geld für Führerschein und erstes Auto verdient.
    Durch den Kontakt zur BSK bin ich dort ab dem 01.09.1989 zu meiner Ausbildungsstelle als Bürokaufmann gekommen. Auch durch den Tod meines Vaters kurz vor dem Abitur habe ich die Schulzeit nicht in bester Erinnerung. In der Ausbildung bin ich dann aufgeblüht; die Zeitarbeit hat mir von der ersten Sekunde an richtig Spaß gemacht. Wohl auch deshalb, weil der Eigentümer, Gunther K., mich quasi wie seinen Sohn behandelte und zu meinem Mentor wurde.
    Nach der Ausbildung und dem Zivildienst habe ich noch bis 1999 dort gearbeitet. Währenddessen habe ich dann noch den Personalfachkaufmann gemacht. Die BSK wurde dann von einem größeren Unternehmen aufgekauft. Und wie das manchmal so ist, waren wir Angestellten, aber auch der ehemalige Inhaber, von der neuen Arbeitsweise wenig angetan. So kam es, dass Herr K. mir und einem weiteren Kollegen die Möglichkeit gab, uns selbständig zu machen. Von 1999 durfte ich mich also geschäftsführender Gesellschafter der Auxilia-Personaldienste-Alt-Hamborn GmbH nennen.
    Leider dauerte diese Zeit nur 4,5 Jahre. Zwar war ich durchaus wirtschaftlich erfolgreich, aber eine fiese Krankheit meines Mentors hatte mir keine andere Wahl gelassen, als meine Anteile an dem Unternehmen zu verkaufen.
    So bin ich dann 2003 zur Hoffmann Personaldienstleistungsgruppe gestoßen. Den heutigen Inhaber, Martin Sprünken, kannte ich noch von der Berufsschule, wo wir gemeinsam den schulischen Teil der Ausbildung absolvierten. Weil auch meine Angestellten aus der Selbständigkeit mit mir wechseln wollten, haben wir gleich eine neue Niederlassung in Duisburg eröffnet, wo ich zunächst als Niederlassungsleiter tätig war. 2016 bin ich dann zum Geschäftsführer der Hoffmann Zeitarbeit im Revier GmbH bestellt worden.

    2. Wie können wir uns Ihren Arbeitsalltag als Geschäftsführer vorstellen?

    Als Geschäftsführer ist mein Arbeitsalltag so bunt wie das Leben. Zuständig bin ich für unser Qualitätsmanagementsystem (wir sind nach ISO und SCP zertifiziert), die Erstellung und Analyse unserer BWA-Zahlen, unsere Außendarstellung (Homepage/Social Media), die Ausbildung unserer Personaldienstleistungskaufleute, als Ansprechpartner für Rechtsfragen, für die rechtssichere Umsetzung von gesetzlichen oder tarifvertraglichen Neuerungen und als „rechte Hand“ vom Inhaber für vielschichtige Sonderaufgaben. Im operativen Geschäft halte ich noch Kontakt zu Altkunden. Ganz oldschool gehört der Freitagnachmittag bei uns noch unseren Mitarbeitern. Da geht es in den Gesprächen um die wirklich wichtigen Themen, zuvorderst um den Stand unseres glorreichen MSV Duisburg.

    3. Für welches Unternehmen sind Sie tätig?

    Die Hoffmann Personaldienstleistungsgruppe besteht aus fünf Einzelunternehmungen (Hoffmann Zeitarbeit im Revier GmbH, Hoffmann Malerservice GmbH, Hoffmann Schweißservice GmbH, Hoffmann Personaldienstleistungen GmbH und Hoffmann Medical-Service GmbH) mit Hauptsitz in Oberhausen. Niederlassungen unterhalten wir in Köln, Düsseldorf, Krefeld, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen und Bielefeld. Mit bis zu 250 Malern/Lackierern sind wir im Rhein-Ruhr-Gebiet DER Spezialist im Handwerk. Wie die Namen der Einzelunternehmungen ansonsten schon verraten, betreiben wir auch die klassische Zeitarbeit mit Mitarbeitern aus dem Bereich Metall (Industriemechaniker fast aller Fachrichtungen, Schweißer, Dreher, Vorrichter) und Elektro (aus Industrie und Handwerk). Aber auch im medizinischen Bereich, wo wir mittlerweile über 180 Mitarbeiter verfügen, haben wir uns inzwischen einen Namen machen können.

    4. Was zeichnet Ihr Unternehmen besonders aus?

    Wir beschäftigen ausschließlich Fachkräfte. Diese Fachkräfte haben eine außergewöhnlich hohe durchschnittliche Beschäftigungsdauer bei uns; viele unserer Mitarbeiter sind länger als 10, einige über 15 und manch einer sogar über 20 Jahre bei uns beschäftigt. Darüber hinaus zeichnet uns unsere Transparenz aus; als eines von sehr wenigen Zeitarbeitsunternehmen machen wir aus unseren Arbeitsverträgen und Zufriedenheitsabfragen kein Geheimnis, wir veröffentlichen diese auf unserer Homepage.
    Die hohe Beschäftigungsdauer zeigt: Die Mitarbeiter fühlen sich bei uns wohl. Unsere Wurzeln liegen im Ruhrgebiet. Hier sind wir Kumpel. Das Wort „Kumpel“ kommt vom lateinischen „cum pane“ und bedeutet: „der das Brot mit mir teilt“. Das ist ein uraltes Zeichen für Freundschaft. Deshalb ist das „Du“ bei uns die übliche Anrede untereinander – bewusst ob der Vor- und Nachteile. Jeder hat eine andere Aufgabe im Unternehmen: Meine Aufgaben sind weiter oben benannt, die Disponenten disponieren, die Sachbearbeiter bearbeiten Sachen und die externen Mitarbeiter pinseln, schrauben und pflegen. So tragen wir gemeinsam (!) zum Erfolg des Unternehmens bei und genau so wird das Untereinander dann auch „gelebt“.

    5. Wie schätzen Sie den aktuellen Arbeitsmarkt ein?

    Es ist kein Geheimnis, dass auch wir von dem Fachkräftemangel akut betroffen sind. Die Ausbildungszahlen in handwerklichen Berufen gehen mehr und mehr zurück. Die in den letzten Jahren zu uns geflohenen Menschen sind heute noch keine Lösung für diesen Mangel an Fachkräften (Sprache, Ausbildung, Berufserfahrung). Die Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse läuft – vorsichtig formuliert – nicht optimal. In einem Markt, in welchem viele Anbieter um wenige Arbeitskräfte werben, braucht es schon eine ordentliche Portion Kreativität, um die Anzahl der beschäftigten Mitarbeiter zumindest halten zu können.

    6. Wie wird sich der Arbeitsmarkt in den nächsten Jahren entwickeln / verändern?

    Das lässt sich ob der Vielzahl an Eventualitäten kaum beantworten. Alleine die fortschreitende Digitalisierung wird ja von den unterschiedlichsten Experten divers, zum Teil sogar gegensätzlich, bezüglich der Zukunft der Arbeitswelt bewertet. Der Trend weg von der klassischen Ausbildung in handwerklichen oder industriellen Berufen hin zu Berufen, die wahlweise „irgendetwas mit Medien“ oder etwas kaufmännischem zu tun haben, wird zumindest solange nicht gebrochen werden, bis ein gesellschaftliches Umdenken auch zB durch deutlich verbesserte Arbeitsbedingungen stattfindet. Bis die zu uns geflüchteten Menschen einen Teil des Mangels kompensieren können, werden nach den bisherigen Erfahrungen ebenfalls noch Jahre vergehen. Was bleibt, ist die zynische „Hoffnung“ auf eine sich bereits abzeichnende Rezession, in deren Folge das Rekrutieren von Personal wieder leichter und insofern erfolgreicher sein wird.

    7. Welche Innovationen / Projekte / Lösungen können wir von Ihrem Unternehmen in Zukunft erwarten?

    Wir sind schon heute dabei, Personal aus dem Ausland zu rekrutieren. Das soll aber nachhaltig geschehen; es macht wenig Sinn das eine Loch zu stopfen um das Nächste zu produzieren. Deshalb investieren wir viel Zeit und Geld in die Rekrutierung von Pflegekräften aus Vietnam. Vietnam bildet in dem Bereich über den Bedarf aus, d.h., durch das Abwandern von vietnamesischen Pflegekräften tritt kein Mangel in dem Bereich in Vietnam ein. Das ist uns wichtig! Wir haben eine Kooperation mit vietnamesischen Pflegeschulen, mit der vietnamesischen Bezirksregierung in Ho-Chi-Minh-Stadt und mit hier ansässigen Klinik-Verbünden geschaffen.
    Das können wir als mittelständisches, privatwirtschaftliches und bewegliches Unternehmen besser leisten als der „unbewegliche Tanker“ Staat. Wir sind insofern Problemlöser und so könnte man die Rolle von Personaldienstleistern ganz grundsätzlich umschreiben.

    8. Wie kann man Sie und Ihr Unternehmen kontaktieren?

    Thomas Altmann
    Hoffmann Zeitarbeit im Revier GmbH
    Telefon: 02 03 – 41 79 6 – 11
    Telefax: 02 03 – 41 79 6 – 10
    Mobil: 01 78 – 481 48 28
    www.hoffmann-zeitarbeit.de
    mailto:altmann@hoffmann-zeitarbeit.de
    https://www.facebook.com/home.php#!/hoffmann.zeitarbeit
    Postanschrift:
    Herkenberger Str. 12
    47137 Duisburg

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